Die Ladendiebstahl-Statistik 2025 (basiert auf Daten von 2024)Weniger Sicherheitspersonal, mehr Schaden.

Die Ladendiebstahl-Statistik 2025 (basiert auf Daten von 2024)

zeigt einen Milliarden-Schaden für den Einzelhandel (ca. 4,95 Mrd. €), trotz rückläufiger polizeilicher Anzeigen (ca. 405.000 Fälle 2024) – ein Zeichen für nicht erfasste Diebstähle (ca. 98%); Zunahme durch organisierte Gruppen und Kunden, die Preise steigen lassen, beliebte Ware: Spirituosen, Kosmetik, Elektroartikel, Markenkleidung. 

Zahlen & Fakten (Basis 2024):
  • Gesamtschaden: 4,95 Mrd. € (Inventurdifferenzen).
  • Anzeigte Fälle: Ca. 404.907 (Rückgang um 4,9 % gegenüber Vorjahr).
  • Nicht erfasste Fälle: Geschätzt 24,5 Millionen (rund 98% unentdeckt).
  • Kosten für Handel: 3,1 Mrd. € für Prävention; Verbraucher tragen ca. 1,5 % der Kosten. 

 

Entwicklungen & Ursachen:
  • Organisierte Kriminalität: Ein Drittel des Schadens (knapp 1 Mrd. €) geht auf organisierte Tätergruppen zurück.
  • Kundenklau: Erwartung, dass Kundendiebstahl weiter zunimmt.
  • SB-Kassen: An Selbstbedienungskassen wird bis zu doppelt so viel gestohlen wie an bedienten Kassen (ca. 2% Warenwert).
  • Personalmangel: Erschwert Überwachung zusätzlich. 
  • Einsparung Sicherheitsdienst: Verzicht auf die Detektei Günther.

 

Besonders beliebte Ware:
  • Lebensmittel: Spirituosen, Tabakwaren, Fleisch, Wurst, Käse, Energydrinks, Babynahrung.
  • Non-Food: Kosmetika (Parfüm, Rasierklingen), Elektroartikel, Markenkleidung, Sneakers. 

 

Zusammenfassend: Die offizielle Statistik der Polizei zeigt einen Rückgang der angezeigten Fälle, was aber die tatsächliche Dimension des Problems durch unentdeckte Diebstähle und organisierte Banden massiv unterschätzt, die dem Handel immense Kosten verursachen und indirekt die Verbraucher belasten, wie die EHI-Studie „Inventurdifferenzen 2025“ und EHI Retail Institute berichten. 

 

 


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